(Worte des Jagerrefrain) mit seinem Horn das Wildaus dem Korn ins lange Holz : alleweil Key derNacht begegnet ihm von fern eine Jungfraustolz, und da hebt sich dieser Dialog an:
Wo aus? wo ein? du wildes Thier!
Alleweil bei der Nacht!
Ich bin ein Jager, und fang dich schier, u. st w.„Bist du ein Jäger, du fängst mich nicht, u. s. w.Alleweil bei der Nacht!
„Mein' hohe Sprung , die weißt du nicht, u. s. w.Dein' hohe Sprung, die weiß ich wohl,
Weiß wohl, wie ich sie dir stellen soll. u. st w.
Und sehen Sie, plötzlich, ohne alle weitere Vorbe-reitung erhebt sich die Frage:
Was hat sie an ihrem rechten Arm?
und plötzlich, ohne weitere Vorbereitung die Ant->wort:
Nun bin ich gefangen, u. st w.
Was hat sie an ihrem linken Fuß?
„Nun weiß ich, daß ich sterben muß!"
Und so gehen die Sprünge fort, und doch in einemso gemeinen, populären Jägcrlicde! und wer ists,ders nicht verstünde, der nicht eben daher, auf einedunkle Weise, das lebendig Poetische empfände?
Alle alte Lieder sind meine Zeugen ! Aus Lapp-und Esthland, lettisch und pohlnisch, schottisch unddeutsch, und die ich nur kenne, je alter, je Volks-