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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
Entstehung
Seite
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heit und nehmen Sie sich nur in Acht, daßich Sie nicht nächstens mit einer Psychologieans den Gedichten Ossians heimsuche.Die Ideen wenigstens dazu liegen tief und lebendiggenug in meiner Seele, und Sie würden manche-Sonderbare lesen!

Für jetzt. Wissen Sie, warum ich ein solchGefühl thcils für Lieder der Wilden, theilsfür Ossi an insonderheit habe? O ssia n zuerst,habe ich in Situationen gelesen, wo ihn die meisten,immer in bürgerlichen Geschäften, und Sitten undBergnügiN zerstreuten Leser, als blos amüsante,abgebrochene Lectüre, kaum lesen können.Sie wissen das Abentheuer meiner Schifffahrt; abernie können Sie sich die Wirkung einer solchen, et-was langen Schifffahrt so denken, wie man sie fühlt.Auf einmal aus Geschäften, Tumult und Ranges-posscn der bürgerlichen Welt, aus dem Lehnstuhldes Gelehrten und vom weichen Sopha der Gesell-schaften weggeworfen, ohne Zerstreuungen, Bücher-säle, gelehrte und ungelehrte Zeitungen, über EinemBrete, auf offnem allweitm Meere, in einem klei-nen Staat von Menschen, die strengere Gesetze haben,als die Republik Lykurgus, mitten im Schauspieleiner ganz andern, lebenden und webenden Natur,zwischen Abgrund und Himmel schwebend, täglichmit denselben endlosen Elementen umgeben, unddann und wann nur auf eine Neue Wolke, auf eineideale Weltgegcnd merkend nun die Lieder undTkatcn der alten Skalden in der Hand, ganz dieSeele damit erfüllet, an den Orten, da sie geschahen

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