Druckschrift 
Das natürliche Privat-Recht
Entstehung
Seite
167
Einzelbild herunterladen
 

167

geS unb aus allgemeinen SlcchtSgrunbfähen hergehohletwerben (§. 117).

*) Puffendorf (lc i. n. et g. V. 8. J. 6. Wol f i. n. T.IV. §. 451. Ä o n t «Redjtöl. <3. 143.

**) Äant fetbft »innert am a. O. 3. 145. baji bet bür»g erliefe © e r i cf) t 6 £) o f immer nur auf ba6@emiff»,(welches i)ier bcu 33e[i§ bet Sadje als © i g e nt b tt m fep),unb niefet auf ip t ä f u m t i o n e tt ton bem , ma$ bet eineober ber anbere 5££)eit gebaut haben mag, jurücE feiert tonn«.Biefe Siegel gilt aber roofjl fefjon im Statute. (5- 119).

§ 125.

Sie eigentliche Sch.e_n!un g iß ein Vertrag, wo*burd) man baS (Sigenthum einer (äußeren) Sache ol)ne(Entgelt überläßt. 2£tfo fann 1.) nur ber @igentl)fimermit ccller SäBirfung oerfcbcufen (§. 104). Ser reblidjcS3e(ther überträgt nur baS Siecht beS rcblicben S3eft^eS (§.82). SBirb bann bie Sache oon bem wahren (Sigenthümerjurüefgeforbert, fo fann ber befchenfte oon bem 2Bol)l-thäter feine Sntfchabigung forbern, weil il;m berfelbenutbaS Siecht, welches er auf biefe Sache hatte, oerleihenwollte, unb cS noch einem großen Zweifel unterliegt,ob er, wenn er gewußt hätte, baß bie Sache eine frembeiß, il)m eine anbere ober ben SSerlh berfelben gefchen*fet haben würbe (§. 121). 2.) Sie Schcnfung fann un*ter allerlei) wirffamen Söebingungen gefchehen, in wel-chem galle ber S3efchenfte junächß nur ein bebingteSSiecht erhält (§. 113). 3-) So lange le^terer baS angesbotl;ene ©efebenf nicht annnimmt, bleibt bem S3erfprc=djer ber SQSiberruf frei) (97).*) 4.) £>at er aber feine 2fn=nähme erfläret, fo erwächß auS bem nun oollßänbigenVerträge bem S3efd)cnften, wenn ber ©egenßanb ool*lig beßimmet iß, ein binglicheS, außerbem aber wenig*

ßenS