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*) Orot, de i. b. et p. II. 4. g. 1. geqq. Pu f f c n d o r fde , i. n. et. g. IV. c. 12. (J. 9. Grundlin gi: n c. 20 §.61. Wolf. I. N. T. III. 7. 1021. seqq. Äant: JRechtSl.©. 131. u. 171. u. a.
§. 92.
Surörberf! fönnen bie Sferthetbiger ber ©rft|ung,mit tucldbet aud) bie S3erjäf)rung fteht ober fällt, bod)nid)t läugnen, baf) ber ©igenthumer einer Sache, trennfte ihm erfi ror für jer Seit auS bem Sefthe gcfommentjl, biefelbe toon bem unreblichen, unb weil bie Unwif*fen&eit unb gute Meinung be§ ©efifserS bag Stecht beS©igenthümerS nicht aufheben fann, roof)l auch ron bemreblichen ®eftfser jurucfforbem fonne. (§§. 78 u. 82),SBie lang foH nun aber ber SSeft^er bie ©adje heftigen,um~ben"7<Sigentl)umer burd) bi’e Verjährung baron au§sjufcbliefien ? SaS beffimmet bie rechtliche Vernunft nicht,bäsTanft erff burd) SßiUfuhr Cpofttire ©efehgebung) be»jfimmet werben. SBte feil aud), an ftch betrachtet, baS'jenige, fo bisher Unrecht war, babureb, baff e§ langerwahret, jum Stecbte erwachfen? Unb wie foll ber nochfo lange ©ebrauef), welcher, um rechtlich ju fepn, fchonein Stecht begrünben? Sie Folgerung ber ©ntfagung au3bem unterlaffenen ©ebraubhe, wooon ftd) bod) riete an*bere ©rttnbe benfen taffen, iff ganj unffattbaft. Tilg Vermu«thung wirb fte burd) ben SBibcrfprud) beS ©igenthümerSaufgehoben. Unb unter bie Stechte beS ©igentbiimerS ge=höret ja gerabe auch ba§ Stecht, feine Sache ungebrauchtju taffen (§. 79). Shn bloft befjwegen feines 9ted)te§juentfe|en, wäre alfo eine wiberrechtliche ^anblttng (§.56). *) Unftreitig fönnen ftch burch ben langen Stichtge*brauch alle ©puren eines fremben ©igenthumS rerlieren;bann wirb fte aber ( al§ eine, rechtlich für herrenlos ge®haltenc, Sache bermittelfl ber ßueignung (§. 66). **)
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