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Das natürliche Privat-Recht
Entstehung
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111
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Hl

**) ®ie SSefdjränfungen be« ©igentöumSt'cctjte fammt if)ren,größten StjeitS jufa'lligen , SJIcbificationen gehören bei- na'=fjeren (SntwicEetung nad) tfceil« in hi« effpnttidje, tfjeii« inba« pofitioe ^rioatsSted;?.

§. 81 .

Sem Steckte be§ <Sigentl)ümet§ im@anjen uno nad;feinen Steifen (§. 77) entspricht an fid) bie allgemeine,«erncirienbe SfcdjtSpflidjt, ifjn auf feine Sßeife in berrechtlichen freien SSevfugung ju befchranfen. (@bcn ba).Sft bähet ein roiffcntlicb frembeS ©nt, ohne unferfficrfchulben, jufälliger SBeife, roie burd) baSlitten ober SBegroerfen berfelben im Srange ber Um=jiänbe), in unfere ©eroabrfame gefommen; fo forbertjroar baS 9fed)t8gefeg im SJtaturfiunbe nicht, bem gigen-tf)ümer jum ffiejtfje feiner (Sache bchülfiid) ju fein, ihmnaebiuforfeben, unb bie Sache ju überbringen, *) wobtaber allen ©ebraueb ber Sache ju unterlaffen, ft'e niduju öerl;eblen, unb nod> minber fte ihm im Surücfforbe*rungSfalle oorjuenthalten (§. 78). führte hingegen bieSnl)abung oon einem 83erfd)ulben be3 Snhaberö her, foläge bemfelben and) bie Pflicht ob, für bis 3utücfjMurigtbälig ju fepn. (§. 48 oergl. mit §. 179.)

*) Safj man ben eigentbümer in bem SScdjtr, feine (Sache juhaben, worauf ftdj SBotf (i. n. T. II. «§. 466. jur 55e=geünbung ber enfgegengefegten ^Behauptung) beruft, nidjtö er t)i nb er e, ijl atlerbing« eine SRedjtSpftidjt, allein bie=fe« forbert Seine tEjätige SBerwenbung; baijer ift tegtere un=ter ber SBorauSfehung, bab man if)m burd; bie Jtufbewabrungba« Itufftnben nidjt crfdjwert, nur eine etl)ifd)e §>f£ictjt,welche aber ira «Staate at« einej5wang«pflid)t geboten wer*ben fann.

§. 82 .