Unwahrheit, wie cö fcbeint, fann bei) anberen einenSvtfbum verantaffen, bcr an ftch fchon eine Unvoüfom=mcnbeit unb 53erfd)limmerung be§ ©rfcnnfnißoennogengift. ©tu Srvttjmn flieht oft viele anbere nach ftd? r unbvereitelt bie ©Wartungen, wcld;e auf bie irrigen £3er*Peilungen gebauet ivorbeit ffnb. Sic wahrgenommeneSäufcljung fümmert ba§ ©enuith, unb fann betn, weiseher bie Unwahrheit treuherflig nadjfagt, bie 9iachrebe,bafj man feinen Sieben nicht glauben fbnne, ober baS©efpotte über feine 8cid)fglaubigfeit flUfliehen. SochfoIUten biefc folgen jeben, ber, ebfehon etwa felbft von an«beren iperfonen, ober von bem Scheine bcr ©egenftanbegctäufdjt, eine (objective) Unwahrheit fagt, verantswörtlich machen; fo würbe eine folche Strenge bie grep*in'it inüJIittheilung feiner fBotflellungen beinahe gänjlicbaufheben (§• 44 .) ©efefet ab er .auch./ .eine Unwahrheitwürbe abfich'tlich, ober hoch leichtfinniger SBeife vorge=bxacht; hat man benn für folge n.,m liehen, bie ben 21 n=bem vielmehr au§ feinem SSerfdhulben treffen? -2Ber hießihn benn, ber Siebe ol)ne näh«« Unterfuchurig blinblingg©tauben bepmeffen, fte weiter verbreiten, ober baraufHoffnungen ©rütibcn? Nehmen wir aber an, baß berSiebenbe jufolge ber auSbrüd'lidjen 93erabrebung, jufolgeber 9iatur bc§ ©efehafteg ober .be§ befonberen 23etljä1 1 =niffco, worin man mit ihm flehet, (wie fl. S5. ber Un={ergebene mit feinem S3orgefe|ten, ber Schüler mit fei»nem Sebrer), ftiUfchwcigenb ung berechtige, von ihm‘Itufricbtigfcit flu erwarten, ober auch nur nicht flu er=fennen gebe, baß ihm bcr 9iacbtbci£ aug ber ihm mitgesthtilfen Unwahrheit gleichgültig fep, ober baß eine folche2Cnbeutung, etwa wegen SScfchaffenheit bcr Werfen, fürreebtlid) nicht vorhanben angefehen werben müßte (vomgcr §.)■» bann tonnen crflerem auch bie ucrurfacblen
feheib--