X. P re i ß sc h cifte n.
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richtet: so zerfleischt Swift mit Tiegerklauen dieMenschheit, daß man Mitleid über ihn, und nichtüber die Menschheit weinen möchte. So züchtigtChurchill — es sind blutreiche Auswüchse, cckle,aber saftvolle Geschwüre der gepriesenen englischenFreyheit, die wir ihnen nicht zu beneiden haben.Meistens sind sie auch durch sich selbst unkraftig:die Gegenparthey handelt, und laßt diese spre-chen, wüthen; und nach wenigen Jahren ist allesentweder vergessen oder die schärfsten Pfeile des Ge-nie's, in Glut der Hölle gehartet, haben ihre Spitzeverloren. — Uebcrhaupt ist alles Ueber triebe ne(und wer übertreibt mehr und lieber als ein Eng-länder?) in eben dem Maaße unkraftig. Wo Mil-ton Teufclsbrücken baut, rühret er nicht, und woPoung den Gräbern des erhabenen Unsinn's zu na-he wirbelt, wird er nicht bessern. Wo Thomsonund seine Gesellen zu viel schildern, ermatten sie,und ermüden andre; und wo die Adler ihre pin do-rischen Oden mit Beywörtern beladen und voll-gestopft sind, da kommen, sie gewiß nicht zur Sonne.Vielleicht gleicht die Poesie dieses Landes anjetzt ei-nem überfüllten Körper, der zuletzt für lauter Epithe-ten-Fülle und Gesundheit auf dem Leichengerüste pran-get! — und da Key ihnen alles so national ist,so muß, je mehr die Sitten sinken, je mehr Uep-pigkeit und selbstgcnügsamer Stolz, heroische Dumm-heit und Bestechung regieren auch die Dichtkunst sin-ken und davon Farbe tragen. Ihr letztes, so vergoßtertes Genie, Sterne — man lese seine weichenSchriften, und hintennach die Briefe seines Le-bens, heransgegeben von seiner eignen Tochter,und man wird fühlen, worauf ich deute.