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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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X. Prcißschriften.

chen der Ritterschaft auch viele Tugenden derselbenausgetilgt haben soll (das wohl des Dichters Absichtnicht war) wenn mit ihrem Fehltritte die himmlischeKla risse und die philosophische Julie, so wiebep Terenz jenes Jupitersgemahlde, geärgert, undJünglinge zu Tom-Jones gesagt haben sollen: 8ieste, cur laomnwcio non? Wenn Falle derArt wahr sind, welcher Dichter wird nicht selbstüber zu lautes Lob und warmes Aufwallen zit-tern, und so viel an ihm ist, das cjuiässaoiiestuin,ritiln, elsnsns? ja nicht schwankend seyn lassen!'ilebcrhaupt aber sind Schriften der Act leider zusehr das Ruhekissen weicher Bequemlichkeit, als daßman die hohen moralischen Wirkungen derselbenfür etwas anders, als sie selbst sind, für Dich-tung und Roman halten könne. Ich sage diesbey den Engländern, es gilt aber bey allen Nationen.

Endlich hat die englische Wuth der Freyheit sicheiner Gattung Dichter bemcistert, die recht nationalseyn, und aus Sitten wirken wollen; cs sind ihre po-litischen P a r th e y g an g c r und Satyrs.Buttler mit seinem Hudibras steht oben an,S w i f t in der Mitte, E h u r c h i l l und tiorurwxrc>»enis8 vitiosior folgen. Bestimmt genugists , was sie sagen, und an Leidenschaft und Starkefehlt's auch nicht, womit sie alles beleben; ob aberder moralische Nutze davon so groß sey, kann ichnicht entscheiden. Meistens ist alles so parthcy-lich, grimmig und schrecklich übertrieben, daßjedem Fremden auch bey den stacksten Stellen wehist. So spottet Buttler und hat Schaden angc-