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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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X. Prei ßsch r i stell.

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und Voung, Haller und Ossi an, Shakes-pear und der Ota-Hite, alles macht gleicheWirkung keine!

Das heißt, wie der große Voltaire meldet, dasLicht ist so verbreitet, daß nirgend mehr Flammewerden kann. Die Sitten der Nation sind sogebildet, daß nichts mehr zu bilden ist und o!eine Dichtkunst zu Paris die Sitten der Nationbilden! Warum nicht gar des Universums? Undwas sind iNoeurs? und was ist sktat und inkluenusnach dem französischen Nachdrucke? und endlich wasist wirkende Poesie? Etwa ein Trinklied oder einRoman der Liebe?

Wir schiffen über den Kanal und plötzlich sindwir in einem olim wilden Lande, das jetzt auch sehr. gesittet zu seyn beginnet, es ist das stolze England.Aus den Resten der Rittcrzcit hat es Dichter, großeDichter Ehaucer, Spenser, Shapcspear!Shakespear insonderheit, der Mann, der eineWelt voll Charaktere, Kräfte, Leidenschaften, Sitten,Begebenheiten umsaffet, und eine Welt derselbennachbildend in uns wirket. Welch ein Schatz derNation ists, einen Shakespear, ein Buch derSitten und menschlichen Scenen aus und nach ihmzu haben! Er hat freylich kein System: seine Seeleist weit wie die Welt, sein Schauplatz ist für alleSitten und alle Völker. Eine ähnliche Seele gehörtauch dazu, Shakespear zu umfassen und wie er an-gewandt seyn will, anzuwcnden! Und da man itztalles nach dem flüchtigen Augenblicke und mit dem