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«eben rein lateinischen, antiken und mythologischenNamen gelten und so trat sie auch hervor. Ich willbekannte Gedichte und zum Theile sehr berühmte Na-men nicht einzeln nenne»; es war der sonderbare Ge-schmack dieser mit neuem Lichte ausgehenden Zei-ten. Nun wird mic der Religion des Volks,der Dichtkunst Her; und Seele genommen; einVolk, das keine Religion hat, oder sie als Burleskebrauchet: für das ist keine w i r k e n d e P 0 e siemöglich.
Meistens nennen wir diesen Zustand Wachsthumder Philosophie: er sey's; aber diese Philosophiedient der Dichtkunst und dem menschlichen Herzenwenig. Streicht alles Wunderbare, Göttliche undGroße aus der Welt aus, und setzt lauter Namenan die Stelle; deß wird sich kein Geschöpf auf Got-tes Erdboden, als etwa der Weltgelehrte, freuen.Die Dichtkunst kann nie > entspringen und nie wirken,als wo man Kraft fühlt, lebendige Kraft selbstflehet, aufnimmt und fortpflanzet. Bayle's athei-stischer Staat wird wahrlich keine oder elende Dichterhaben, so wie alle philosophische Namen Kerker.Sie lassen Dichter weder zu, noch können sie solcheerzeugen; und diese können an einem philosophischenSchatten- und Plaudervolke ihre Kunst nimmererweisen.
Alle große Revolutionen damals flösse»wie ein Meer zusammen, auf dem die Dichtkunst nichtanders, als z,um Spiel hinfürdcr schwimmenkonnte. Aween Welltcheile wurden erfunden— man denkt vielleicht beym ersten Anblicke: c»,
wie