X. P r e i ß s c h r i ft e n.
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unter unfern Vätern ein Ofsian gelebet! — Deyallen Nationen, die wir Wilde nennen, und die oftgesitteter, als wir sind, sind Gesänge der Art, ihrganzer Schatz des Lebens: Lehre und Geschichte,Gesetz und Sitten, Entzückung , Freude und Trost,die Stunden ihres Himmels hier auf Erden sind inihnen. So lange es Bordell gab, war der Natio-nalgeist dieser Völker unbezwinglich, ihre Sitten undGebrauche unauslöschbar. Man weiß, welche Grau-samkeit ein Tyrann Englands in der Mittlern Zeitan den walischen Barden verübte: die Kraft ihrerLieder war daurender Aufruhr gegen die Gesetze sei-nes Reiches. Iw Lvun's spscäiwsw's ok tlill Loe-1 r^ ok rtts aitciew8 rvelstt Laräs sind einige rüh-rende Elegien über diese Schicksale der letzten Barden.
Daher war auch das Schicksal der meisten, daßsie uNtergiengen, als sich Mit Art und Zeit dieSitten des Volkes, ihre Religion undDenkart änderte. Wie die Barbaren die Mytho-logie, Kunst und Dichtkunst der Römer zerstörten,so gieng auch die ihrige einem großen Theile Nachzu Grunde; weil ihre alten Sitten, MeyNungmund Sagen gar zu kräftig in ihren Gesän-gen lebten. Was wir haben, ist Nur dem Schiff-bruche entronnen, und hat sich an Küsten, in denWinkeln der Erde, wo noch jetzt zum Theile mitdiesen Gesängen die Sitten der Väter herrschen, ge-rettet. Sie kamen in die Mittagssonne, und wassollten null die kleinen Lampen weiter?
Wie es indessen Providenz war, daß diese Völ-ker so lange in dem Zustande, den wir Wildheitnennen, wie unter einem wohlthuenden Nebel schlum-mern, auf Licht warten, und fern von Verfeinerung,