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X. Pre iß schriften.
und scherzte? Als er gegen Cäsar dichtete, be-hielt ibn dieser zum Abendschmause, und damit warder Zwist geendet.
August regierte, und nun blühcten die Dichterunter dem glanzenden August. Die großen, ewigenNamen Virgil, Horaz, Tibull, Proper;,Ovid, sie mit der klassischen Richtigkeit, Zierlich-keit , Feinheit, Nebenbuhler der Griechen und ewigeMuster des guten Geschmackes! — Astes wohl! nurverzeihe man, daß ich die Wirkung ihrer Dicht-kunst in Rom, dem Rom, zu schildern ich michnicht getraue, Sv viel ist gewiß, daß sic den Au-gustns fein lobten, Sie, vor asten Horaz, er-quickte» ihn, daß er der kriegsmatten Erde den Frie-den gegeben hatte, in den Hohlen der Klüsen mitGesänge, sie schmückte» seinen Hof, feine Sprache,seine Negierung,- Horaz gab dem römischen Scherze,der römischen Muse eine Urb gn i tat, die bisher nur
dieAtheniensische gehabt haben sollte-vieles der
gleichen mehr, Wie weil das aber auf Sitten reichte,kann ich nicht untersuchen. LhneZweisel wars die Ab-sicht dieser Dichter nicht, die Sitten der Zeit anzu-greifen oder zu bessern; vielleicht konnten sie auch nicht,zumal durch sie nicht, gebessert werden. Horaz, der tief-ste von ihnen, hat auch sittlich herrliche Oden, schil-dert die alten oder zu bessernden Sitten Roms vor.
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8i sint inollinlili ei psruin puclieiklt guocl pruri-ei, ineitai-e possnui.