X. P r c i ß sch ri flen.
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Himmel lind Zukunft; lug darin« eben das An-dringliche und Sittliche der Wirkung dieserGedichte? Machet sie zu einer Abstraktion, zumHirngespinste für alle Zeiten und Volker; und siewerden für keine Zeit und kein Volk mehr seyn.Der blühende Baum ist ausgecifsen und schwebt, einetraurige, dürre Abstraktivns- und Faserngestalt, übetden Baumen. — Und endlich was ist's für Wahn,für eine taumelnde stolze Thorheit, z» verkennen,wer wir sind, uns als reine Geister, als philowpln-sche Atome zu spiegeln, und zu wollen, daß Gottsich uns, wie Jupiter der Semcle, in dein, was Erist und wie Er sich denkt, offenbare? Wie die ganzeNatur Gottes, wie alle Geschichte zu uns spricht,so spreche auch die DoUmetscherm beyder, die gött-liche Dichtkunst.
Freylich ward dem erwählten Volke selbst diesegöttliche Dichtkunst zuletzt Fall. Als der Geist vonihnen gewichen und Nur noch der Leichnam derselben,der unverstandene, mißgcdeutere B ucb stab e da war:als man Wörter zahlte, Sylben fädelte und denSinn dahingab, ihn mit eignem Tande, mit müs-sigen Traumen umflocht und daraus deutete, wasman wollte; freylich da war Wolke ums Volk undeine Binde um die Augen ihrer Weisen. Vor lau-ter Glanz der Bilder sah man die Sache nicht, er-kannte nicht, den man kennen sollte, der Kreis le-bendiger Wirkung dieser Gedichte ans Herzund für die Sitten des Volkes war verschwun-den. Der Zauber war aus: das Land den Heidengegeben, die es zertraten: Svrache und Denkartward Hellenismus, ein Gemisch und Chaos von
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