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X. Pr e iß schri ft cn.
Nation , der ihm Sauls Haß und Neid zuzog.Die Harfe war's endlich, die ihn in der Wüste undauf den Thron, in Leid und Freude, in die Schlachtund zum Altäre begleitete und allenthalben den Gottseines Volkes pries. Alle Zustande feines Herzens,die größten und gefahrvollsten Begebenheiten seinesLebens stoffen in Lieder, in Lieder von so ausseror-dentlicher Wahrheit und Wirkung aufs Her;, daßsie Jahrtausende die Probe gehalten und unterden verschiedensten Umstanden und Zeitlaerfcn vonaussen, Herzen erquickt und Seelen regierthaben. In allen ist der König Israels KnechtGottes, dem Gott hilft: das Volk, das ihm an-vertrauct war, ist Gottes Volk, eine Heerde,deren Hirt der Herr ist, und das auch an Sittenunvergleichbar feyn soll unter Völkern auf Erden.Die Psalmen Davids sind eigentliche National-Psalmen: auch wenn sie das Volk sang, ertönteeine Musik, von deren Art und Wirkung wir wirk-lich keinen Begriff haben. Es war der Siegeskra»;am Ende seines Lebens **), so „sprach der Königlieblich mitIsracls Psalmen, der GeistGottes hat durch mich gesungen: sein Wort ist durchmeine Zunge geschehen." Der Ruhm seiner Liederblieb, die Wirkung derselben überdauerte die Wir-kung seiner Siege. Das Volk fang ihn, und diePropheten weckten den Geist seiner Gesänge, wie ihn
> Sam. > 8 , 7 . 8 .
") a Sam. 2 . 3 , i —3.