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borah Lob und Tadel, Spott und Ruhm
fliegen aus der Hand der Siegerin in mehr als pin-darischen Pfeilen: an seinem lebendigen Feste mußer große Wirkung gehabt haben! Wie sie unter Pal-men, so wohnte Israel damals unter Weinstockenund Feigenbäumen, genoß die Natur und verstandihre Sprache. Als der unterdrückte, verfolgte,kaum entkommene Flüchtling, Jothani, feine Lands-leute zur Barmherzigkeit gegen sich und zur Einsichtüber ihren blutigen Unterdrücker bringen wollte, thtiters — durch eine Fabel *) **). Vielleicht die episch-politisch- und historisch-glücklichste Fabel, die je gesagtward: sic enthält den Ursprung und die Sit-t e u des ganzen Tyrannengeschlechts auf Er-den.
Der zwcyte König in Israel, er, der unter al-len Königen die größte W i rku ng auf seinBolkgethan, daß Name und Regierung ihnen das Sprüch-wort der Macht und Herrlichkeit eines Königs wurde,war Hirt und Sänger, der lieblichste Psalmcn-sänger***) den Israel gehabt hat und der eben durchPsalmen königlich wirkte. Die mächtige, Angst undWuth zähmende Harfe war's ****) die ihn an SaulsHof brachte, ein Sicgesreigen der Weiber seiner
*) Nicht. 5 , r- 3 ^.
") Nicht, g, 7—20.
Sirach b.7, 1—i 3 .
****) r <Aam. ich, iß. — 23 ,