X. P c ei ßsch r ifte II.
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Würde ihres Ursprungs gebe, als den Gott ihrerVäter> dm Gott Abrahams, Zsaaks und Jakobs-
Er thats, er errettete sie durch Wunder undZeichen, und als er sie, nun sein Volk, ein VolkGottes, in seinen Händen hatte, wie umfleug ersie? womit gab er ilmen den ersten Eindruck?Durch Poesie! durch das herrliche Lied ihresAnsgangs *), das in der Ursprache, auch demSchalle nach ganz lebendige Dichtkunst, als Mauer da-stcht am Schilfmeere, so wie sein letztes Lied **)als die andere Mauer am Berge Pisga. Dort istman unter Pauken und Tänzen der erretteten Män-ner und Weiber; hier — wer hat dies Lied gelesenund hat nicht gefühlt: so hat kein Gesetzgeber geendet!Die ganze Seele und das Herz Moses, sein Gesetz,sein Leben, das Herz, die Sitten des Volks, seineBestimmung, Glück und Unglück, seine ganze Ge-schichte ist in dem herrlichen Liede. Es sollte einDenkmal des Gesetzgebers, ein Lied seyn, das aufdie Sitten und das Herz desVolkes ewig-lich wirkte. Die rührende Wiederholung desGesetzes im fünften Buche voll Geschichte, Fluchesund Segens war dazu Vorbereitung, lebende Grund-lage zu einer lebendigen Denkfaule, und der darauffolgende Segen ***) (der wenig veränderte Segenihres letzten Stammvaters) war der dichterische
') L Mos. rb, r —21.
**) 5 Mos. 32 , r — lclr.
'**) L Mos. 33 , 1 — 29.