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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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X. P r e ißsc h r i ften.

gesetzt, als Balsam auf ihee Scheitel gegessen wurde.Esaus Thranen und seine lange Rache beweise es, wiehoch dieses Erbe göttlicher Worte geschätzt wurde. Esging bis^aus Kinder und Kindskinder hinab: das

Geschlecht Jsmacls hat noch die Sitten des poetischenSpruches *)der auf ihren Urvater siel, erhalt sichdarin, und rühmet sich dessen.Ihre Hand gegenjedermann, jedermanns Hand wider sic dieWüste, das sreye Feld ist ihnen gegeben." Biteben dem Glauben und mit noch größerer Entzückungund stolzer Freude konnte Isaaks und Jakobs Ge-schlecht an seinem G e sc h l e c h ts! i e de hangen.Sitten und Schicksale waren ihm darin vor-gepragt: das Gesicht Jakobs über seine Söhne ent-hält auf eine bewundernswürdige Weise ihr Bild,ihre Sitten, ihre Geschichte im ersten Abdrucke undbis in die spatesten Zeiten. Die Wirkung die-ser Lieder aufs ganze Geschlecht warmehr als ein Eoldcrbe, als todtc Wappenbildcr understrittene Fahnen. Als nach Jahrhunderten ihr Be-freyer und Gesetzgeber dem muthlosen und unterdrück-ten Volke erschien; sollte er ihnen keinen andern Na-men nennen, der ihnen Muth und Gefühl von der

*) S. Sale Einleitung zum Koran, und eine eigneAbhandlung davon inOelau^'s i-evelni. k-xn-inin'U, -viril cunclour "U, ?I. Was Genealo-gien , Geschlechrssegen und Ruhm der Barer aufalle Stamme und Völker der Morgenlander fürWirkung haben, ist aus Nachrichten und Reise-beschreibungen bekannt genug,