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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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X. P re ißsc h r i fte n.

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rnorla, xossirni poetas Das liegt alsdannnicht a» der Sache, sondern am Mißbrauche; undeben weil cs nur an diesem, und also ganz in denHänden der Menschen liegt, müssen die Gran-zen um so sorgfältiger geschieden, die Gegend deSMißbrauches um so genauer verzäunt und verwarnetwerden.

Wir öffnen also ohne alle weitere metaphysischeUmschweife von dem, was Poesie, Einfluß,Zeitalter, gut und böses heisse, das Buchder Geschichte: sie soll beweisen, lehren, war-nen und entscheiden.

Zweyter Abschnitt.

Wie wirkte Poesie bey den vornehmsten Na-tionen der alten Welt, die wir näher ken-nen, bey Ebraern, Griechen, Römernund nordischen Völkern?

Erstes Kapitel.

Wirkung d e r D i ch tkun s t bey denEbraern.

Daß dieses Volk herrliche wirkende Poesie ge-habt habe, können auch seine Feinde nicht laugnen;und was insonderheit den Geist ihrer Dichtkunst,die Art und Absicht ihrer Wirkung betrifft, dar-in, dünkt mich , sind sie das sonderbarste und cinzi-