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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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Nothwendig fordert ein Umfang solcher Fragen,daß wir uns, so viel wir können, in jede Zeit, un-ter jedes Volk ganz hinstellen, und nicht, wie dieSchnecke ihr Haus, unsre enge eigene Denkart al-lenthalben umhertragen. Die schönsten und schlech-testen Einflüsse der Dichtkunst sind doch fein undvorübergehend genug, um bey entlegenen Völkernund Zeiten sie auch in einem Schatten wahrnehmenzu können, der an die Wirklichkeit erinnere.

die am meisten Aehnlichkeit mit unsrer Aufgabehatte, wären Dr. Browns Betrachtungen überPoesie und Musik (übers. Leipz. >769,), derenVerfasser bekanntermaßen die scharfe Schäz-zung der Sitten seiner Zeit geschriebenhatte. Da er aber mehr einer Kunsthypothesenachgeht, der (bey allen Uebertreibungen, worinsie sich verirret,) doch nicht ganz Gerechtigkeit ge-schehen ist: so har er freylich die besten Sachennur berühren, oft schief berühren müssen. Ichschweige davon/ was über die Sittlichkeit derSchaubühne, anakreontischer Dichter u. s. w.häufig für und gegen geschrieben worden,Urssoliii Werk äa variib rnoäis Iworalin t.ra-äenäi ist eine bloße Kompilation.