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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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X. P r e i ß sc h ri ft en.

derwillen und Eckel; man weiß nie, wo man ist?noch wovon man, bestimmt gesagt, redet? DieAkademie hat durch die Bestimmungalte und neueZeiten" einen Wink gegeben, daß die Frage nachder Geschichte, aus den Sitten der Zeiten undVölker, beantwortet werden solle; und das se>> nacheinem kurzen Kapitel über das Allgemeine, der Gangdieser Abhandlung. Erschöpft kann in ihr nichtswerden; einzelne Früchte und Blumen einer langenund mühsamen Ernte bringe ich dar.

I. Was ist Poesie, wirkende Dichtkunst? undwie wirkt sie auf die Sitten der Menschen?

II Wie wirkte sie bey den vornehmsten Na-tionen der Alten, die wir naher kennen? bey Ebra-ern, Griechen, Römern und etwa den nordischenNationen?

III. Welche Veränderung geschah mit ihr inden Mittlern und neuen Zeiten? und wie und waswirkt sie jetzt? * *)

die Poesie gesagt ist, und zwar nicht unter demScheine der Andacht, sondern des gesunden Ver-standes und der Wahrheit, steht in den Darrhn.sisnis x. t i3a, deren sonst verdienter Ver-fasser aber bey der Erklärung biblischer Poesiengenugsam gezeigt hat, daß ihm für Dicht-kunst der Sinn fehlte. Es ist der berühmte l eClerc (Llericus),

*) Die Preißschrift der Akademie zu Manrua überden Einfluß der Dichrkunst in die Politik" vomJahr 1770 habe ich nicht gelesen. . Die Schrift,