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und sinnliche Kenntnisse erwachen; so hatdie Erziehung, die der Natur folgen soll, diese auchzuförderst zu ordnen. Die schöne und angenehmeGeschichte der Natur, ein Reich der An-schauungen, das Abbild der Schöpfung Gottes, gehtohne Zweifel der abstrakten Physik vor, einem Reichmenschlicher Gedanken und Spekulationen; nicht an-ders die leichte und angenehme Geschichte derMenschheit einer abstrakten Metaphysik und Sit-tenlehre. Die Logik, die sich mit deutlicher Erkennt-niß, mit Begriffen, Sätzen und gelehrten Schlüssenbeschäftigt, werde von einer andern Logik vorberei-tet, die den gesunden Verstand und diePhantasie leitet; und da dies besser durch Bcy-spiele als durch Lehren geschieht, so kommen wir ebenhiemit wieder auf den schönen Weg der altenSchriftsteller. Werden diese den Jünglingenaus den Händen gespielt, um sie dafür mit soge-nannten höbern Kenntnissen zu beschenken, so weißich nicht, ob ihnen, wenn sie gleich alles gelernteScientisische im Gedächtniß behielten, der Schadejenes Verlusts ersetzt würde? Was , man zu frühlernet, lernet man nicht recht. Ein metaphysischesKind, ein systematischer Knabe ohne Materialien,ohn' alle Blüthe der Erkenntniß ist ein junger Greis,der verwelkt war, che er blühte. Schaffe der Ju-gend erst Reich thum an Sachen und mancherleysinnliche Gewißheit; die Deulichkeit ge-lehrter Begriffe wird aus ihnen, wie die Fruchtaus dem Keim und der Blüthe, zu ihrer Zeitwerden.
Es versteht sich hiebey, daß man weder bey Al-ten noch Neuern, Worte von Gedanken, Ausdruck