328 IX. Der fliegende Wagen re.
Ein schrecklich Ende hatte dieser genommen.Ein Küchenjunge hatte ihn gesehen, zerhackt undverbrannt; mit seinen Lappen hatte er sich beklei-det.
Kaum waren die ersten acht Tage des Wohlle-bens vorüber, als Hassan wie aus einem Traumerwachte. Er ward gewahr, das einige Verschnitte-ne ihn scharf bemerkten; vorzüglich nahm Einer ihnins Auge, dessen er sich selbst als seines ehemaligenBekannten erinnerte. Sodann trat Furcht, entdecktzu werden, an die Stelle der Wollust und Freude;er frng nach seinem Wagen, und als er dessen Schick-sal erfuhr, wie fürchterlich tobte er! Vergessen derPerson, die er zu spielen hatte, sah die Prinzessinnur den groben Tagelöhner in ihm, der witthcte undauffuhr. Ihn zu besänftigen, ließ sic aus den Schaz-zen ihres Vaters einen goldncn Wagen heranfahrcn,geschmückt mit Perlen und Diamanten, den sie ihmanbot. „Meynst du, schrie er, daß ich Eures Er-denguts begehre; von himmlischer Natur war meinWagen; den schaffe mir wieder!" Aber er war inAsche verwandelt, und dem fürchtenden Hassan bliebnichts übrig, als — die nächste Nacht zu entwi-schen , damit er nicht entdeckt würde.
Zurück in seine arme Kammer gelangt, undauch hier voll Angst, in den Kleidern, die er an sichtrug, entdeckt zu werden, verschloß er sich einigeTage, bis ihn zuletzt der Hunger wild ausbrachte.Schon wollte er sich das Leben nehmen, als — Au-genblicks die Erde bebte, und ein Genius vor ihmstand, furchtbar im Anblick. Sein Haupt iu den