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und Exempel der Tage.
Als dem Könige die WM der Mutter berichtetward, schenkte er beyden Söhnen das Leben,
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Umgang der Jünglinge.
King-kuang, eine edle Fra», hatte nachdem Tode des Gemahls ihren Sohn Ucn-pe sorg-fältig erzogen. Sie ließ ihn studircn, und als ernach geendigten Studien wieder nach Hause kam,gab sie auf sein Betragen Acht, vorzüglich auch mitwem er umginge. Da sie sah, daß alle seine Ge-sellschafter ihm mit ungemeiner Höflichkeit begegne-ten, schloß sie daraus, daß sic an Jahren so wenigals sonst ihm gleich seyn müßten, milhin Er vonihnen nichts lernen könne.
Also als einst sich die Gesellschaft entfernt hat-te , sprach sic zu ihrem Sohn: „Als Kaiser Vu-vang einst aus dem Audienzzimmer trat, ging ihmEins seiner Kniebandcr los, sein Strumpfband siel nie-der. Er sah um sich und ward keinen gewahr, demer glaubte, befehlen zu können, daß er ihm dasStrumpfband aufhübe; lauter verdiente, ehrwürdigeMänner waren seine Gesellschaft. Er bückte sich da-her schnell und hob es selbst auf. Huen-knnghatte fortwährend drey Freunde um sich, und außerihnen fünf Bediente, die auf seine Fehler Acht gebenmußten. Er hörte sie an, und jeden, der ihm, dar-
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