2g2 VII. Das Buch der gerechten Mitte
Grunde gegangen, weil sie die Vorstellungen klugerLeute nicht leiden konnten." Kaum hatte er diesgesagt, so eilcte er zur Lhür —
Aber der König ließ ihn zurückholen. „Se>)dohne Furcht, sprach er; Eure Vorstellung hat Ein,druck auf mich gemacht. Was mir bisher gesagtward und wie es mir gesagt ward, reizte mich zumZorn; Ihr sagtet mir nichts, das mich hatte ent-rüsten können. Ihr habt mir Epempel vorgchalten,die eben so wahr, als treffend sind; ich stehe vonmeinem Vorhaben ab," und sogleich ward Befehl ge-geben, die Arbeit liegen zu lassen. Ja was nochmehr, der sonst so unleidliche Gebieter machte be-kannt , daß er die als seine Brüder ansehen würde,die ihm nützliche Vorstellungen übergaben. Im gan-zen Reich erwarb ihm dies Ruhm und Zutrauen;das Volk pries ihn in Liedern, und — diese Aende-rung hatte ein Landmann bewirket.
11 .
Der Stärkere über den Starken.
Als der König von U den Vorsatz gefasst hatte,die Staaten von King anzugreifen, und seinen Vor-satz öffentlich bekannt machte, ließ er zugleich wissen,daß, wer ihm deshalb eine Gegenvorstellung zu thunwagte, es mit dem Leben büßen sollte.
Tsao-y-Tse, der die Gefahren dieses Feld-zuges cinsah, sann auf ein Mittel, sie dem Königezu zeigen. Er ging deshalb mit seinem Bogen früh