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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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und Excmpel der Tage.

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wieder:Ei, wenn die vornehmen Herren hinter demPfluge gegangen wären wie ich, würden sie cs viel-leicht anders gemacht haben." Sofort ließ er denPflug stehen, und ging, dem Könige seine Meynungzu sagen.

Kaum trat er hinein, so sprach der König, derihn kannte:ohne Zweifel will mir Tschu-yu-kiauch eine Vorstellung thun!"

Gewiß nicht, gnädiger Herr, (sprach dieser)wie käme Mir das in den Sinn? Zwar ist mir nichtunbekannt, was man zu sagen pflegt, daß großeHerren auch gnädige Herren seyn müssen. Eben sowahr ists auch, daß, wie nur eine gute Erde denLhau aufnimmt, von dem sie befruchtet wird, undnur ein gerades Holz zu einem Richtmaas taugt,also auch weise und tugendhafte Regenten gerne Vor-stellungen hören. Wahr ist cs auch, daß die Leutereden, als ob Eure Majestät ein Werk unternom-men, das Dero Untecthanen zu großer Last gereichet.Aber wer bin Ich, der ich Eurer Majestät Gegen-vorstellungen thun wollte? Nein, sage ich nochmals,das scp ferne von mir."

Drauf wandte er sich zu den gegenwärtigenDienern des Kaisers, und fuhr also zu reden fort:So unwissend ich auch bin, habe ich doch sagenhören, daß der König von V» um sein Reich ge-kommen, weil er dem Rathe des Kong-Tscht-Ki nicht gefolget. Aus eben dem Grunde wardTsin eine Beute des Königes von Tsu. AuchSon würde den Tsao nicht überwältigt haben,wenn dieser dem Hi-su gefolgt wäre. Kurz, wirzahlen drey Kaiser und sechs Könige, die darum z»

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