274 VH- Buch der gerechten Mitte
Wasser zu setzen, getraute man sich nicht, ausFurcht, man möchte die Farben an ihr auslöschcn.Und so bedeckte und beschützte die Ehrerbietung, dieman vor der Bildsäule hatte, die — Ratte.
Und wer sind diese Ratten im Staat? fragteHoan-Kvng. „Leute, sprach der Minister, dieweder Verdienst noch Tugend haben, und gleichwohldie Gunst des Fürsten genießen. Sie verderben alles;man sichet es und seufzet darüber; man weiß abernicht, wie man sie angreifen, wie man ihnen be-kommen soll? Sie sind die Ratten in derBildsäule."
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Das Pferd und der König.
Kin-Tsong, der König von Tsi, hatte einschönes -Pferd, welches er besonders liebte. Durchem Versehen des Stallknechts starb das Pferd; derKönig ward darüber so zornig, daß er eine Lanzeergriff, den Knecht damit zu durchbohren.
Glücklicher Weise war Pan-Tse gegenwärtig,der ihm also zusprach: Prinz, bald wäre dieser
Mensch des Todes gewesen, ohne von der Größeseines Verbrechens überzeugt zu sepn."
„Ueberzeuge ihn also, sprach Kin-Tsong.