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III. Spruch und Bild,
drückt, täglich mehr an diesen köstlichen Trümmern.Mich dünkt, diese Ansicht könne uns schon Weis-heit-Sprüche über die Vergänglichkeit der Dinge leh-ren. Vollends einem Muhamedaner, der in einerReligion, und unter einer Regierungsform lebt, wel-che eben beyde die größten Zerstörcrinnen dieser altenWeltherrlichkeit gewesen, der unter einer Rcgierungs-form lebt, in welcher nichts heilig und sicher, allesder Willkübr, dem schnellsten Wechsel, dem albern-sten Ungefähr unterworfen ist, und das Höchste im-mer ans Niedrigste grenzet; einem solchen ist eswohl zu verzeihen, wenn er sich seine Weisheit zumRuhekissen macht, und sich über die Vergänglichkeitder Dinge der Welt mit ihrer Vergänglichkeit trö-stet. Gut, daß wir Europäer in einem jünger»Lande und einem jungem Menschcnalter leben;gut, daß wir uns nicht durch ein Opium solcherLehre, „daß doch alles nichts, alles hinfällig, unvoll-kommen und eitel sey " in den gefährlichen Traumwiegen lassen dürfen, Key dem freylich das Hinfälli-ge hinfallen, das Unvollkommene unvollendet bleibenmuß, weil niemand Hand daran leget. Gut, daßwir nicht, dem Irrglauben der Morgenländer zuFolge, unser Schicksal von oben erwarten, indeßVerschmitzte oder Verwegne, Scheinheilige oder Fre-che, die Genien sind, die unser Schicksal hicn je-den schreiben; vielmehr daß wir es für Würde,Natur und Charakter der Menschheit halten, durchVernunft und nach Billigkeit unser Schicksal unsselbst einzurichten und aufzuzeichnen. Eben hiezuaber wird uns Sadi, ob er gleich ein Derwisch war,auch gute Winke geben. Und dann, da alles, waseinen Anfang hat, doch auch sein Ende finden muß,