insonderheit bey den Morgenländern. 16?
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Ob also gleich über die Poesie der Morgenlän-der mit mancher Unterscheidung gesprochen werdenmuß: so hat und behält sie doch allerdings ihrenallgemeinen Ha u p tc h a r a kte r, der aus derSprache dieser Dölker, aus ihrer gemeinschaftlichenoder verwandten Religion, Regierungsform, Lebens-weise, zum Tbeil auch aus ihrer Geschichte undAbkunft sehr wohl zu erklären stehet. Da wir unshier blos an ihren sprucbreichcn, parabolischen Aus-druck zu halten haben: so dünkt uns ein einzigesWort zureichend, den Charakter desselben in seinemUrsprünge und in seiner Natur zu bezeichnen *). Imvielartigen Gebrauche dieses Worts, das präge N,ein Bild aufdrücken, vergleichen, d. i.ein Gleich n iß oder Bild durch das Ge-wicht eines Spruches ausdrücken, nachv^mals herrschen, d. i. sein Wort aufdrük-ken, mit seinem Befehl bezeichnenheißt, liegt die ganze Genesis, Kraft und Anwen-dung dessen, was ein Spruch, eine parabolische Redesepn soll.. .
„Poesie," sagt ein Autor, den der Geist desAlterthums, insonderheit des Morgenlandes, vor vie-len andern belebte **), „Poesie ist die Muttersprache„des menschlichen Geschlechts, wie der Gartenbau„älter als der Acker, Mahlcrey als Schrift, Gesang
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**) Kreuzzüge des Philologen. S. 16Z. ft
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