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II. Das Noscnthal.
Fceylich winket das hohe Meer mit reichem Gewinn
dir;
Aber die Welle des Sturms droht mit dem Tode
dir auch.
Mit der Rose zu leben, ist süß; doch stachliche Dor-nen
Stehen umher, und Sie welket im schönsten Ge-nuß.
Gestern ging ich einher wie ein Pfau im Garten der
Freundschaft;
Heute wind' ich mich ein, wie ein gekrümmcter
Wurm.
Der gesellige Schmerz.Turteltauben im Haine zu Irak, girrende Tauben,Wen betrauret ihr? wen rufet dies sehnende Ach?Uns sind auch die Herzen verwundet, und unsere AugenWeinen; cs nahm uns Gott unsre Geliebten dahin.Täubchen, klaget mit uns; wir wollen mit euch auch
klagen;
Süß ists, werden im Schmerz Einer dem anderen
Trost.
Das Grab.
„Geh zum Grabe der Freundin, so sprachen meine
Gespielen,
„Weine daran, vielleicht sinkest am Grabe du Trost."Laßt mich, sprach ich zu ihnen, o ihr unselige Tröster,Hier nur in meiner Brust hat sie ihr einziges Grab.
Das