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I. Blatter der Vorzeit.
Der Thron der Herrlichkeit.
^Zu sehr vertiefte sich ein frommer Betrachterin die Anschauungen des Unerschaffnen, und vergaßdarüber die Geschäfte seines Berufs, die noihwcndigeBürde eines Sterblichen der Erde.
Einst als er in tiefem Nachsinnen vor seiner ^mitternächtlichen Lampe saß, entschlief er, und cseröffneten sich ihm im Traum die Pforten des Him-mels: er sah, was er so lange zu sehen gewünschthatte, den ewigen Thron. Um und um mit Feuerumgeben, schwebte derselbe auf siebenfach - dunkelnWolken, ans denen Blitze fuhren, in denen Donnerkrachten, und vor und hinter ihm war Nacht.
Erschrocken wachte er auf; aber noch nicht be-lehret. Er sehnte sich, die Gestalten des Throns zusehn, und sank abermals in seinen anschauendenSchlummer. Die vier Lebendigen trugen den Thron:mit ihren Angesichtern blickten sie und mit ihren Flü-geln schwebten sie nach allen vier Seiten der Schö-pfung, vollbringend die Befehle Jehovahs. FeurigerSchweiß rann in Strömen von ihnen herunter, undvon der rastlosen Bewegung waren sie so betäubt,daß sie nicht wußten, wie nahe sie dem Throne stan-den, und welche die Herrlichkeit fey, die sie trugen.Eben wollte die menschliche Gestalt des heiligen Wa- !gens zu ihm treten, «IS plötzlich sein Traumgesicht !