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I. Blätter der Vorzeit.
sche Weisheit, und empfing mit ihr, was er jehätte bitten mögen.
Ihr also wcihete er seine schönsten Gesänge undpries sie den Sterblichen an, als die einzige Glück»seligkcit der Erde. So lange er sie liebte, besaß erdas Herz Gottes und die Liebe der Menschen; janur durch sie lebet er auch nach seinem Tode nochdisscit deS Grabes.
Salomo in seinem Alter.
Wollust, Reichtbum und Ehre hatten Salomoin seinen männlichen Jahren also verblendet, daß erdie Braut seiner Jugend, die Weisheit, vergaßund sein Herz zu allen Bethörungcn lenkte.
Einst als er in seinem prächtigen Garten ging,hörte er die Thiere sprechen, (denn er verstand dieSprache der Thiere) und neigte sein Lhr, zu hören,was sie sagten.
„Siehe, sprach die Lilie, den König; er gehetmich stolz vorüber, und ich Demüthige bin herrlicherals Er."
Und der Palmbaum webete seine Zweige undsprach: „Da kommt er, der Bedrücker seines Lan-des, und dennoch singen sie ihm, daß er ein Palm-baum sey. Wo sind dann seine Früchte, seine Zwei-ge, mit denen er Menschen erquickt?"