I. Blätter der Vorzeit.
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tverd' ich zu den Tobten wandern: denn auch Be-noni wird mir jetzt geraubt."
Seufzend stieg sie wieder zum Himmel hinauf:bis späterhin ihr Mann und ihre Söhne, als Abge-schiedene, selbst zu ihr kamen und freutig ihr erzah-letcn, wie schön sich all ihr Leid in Freude verwan-delt habe.
Sie trocknete die Thranen und stieg lange nachdiesem zum zweytenmal hernieder auf ihr Grab. Dasähe sic ihre Kinder ins Elend treiben, wie man dieHeerde treibt. Alles fand sie verwüstet und auch ihrGrab war nicht verschont geblieben. Eine Zeitlangblieb sie auf dem öden Grabe und lange hörte manauf ihm ein unsichtbares Aechzen.
Sie stieg zum drittenmal hernieder; da floßtim Bethlehem der unschuldigen Kinder Blut. IhreMütter weinten und auf ihrem Grabe weinete Ra-Hel laut: „sie sind , sie sind nicht mehr. " Manhörte lang' am Grabe das weinende Aechzen : „siesind nicht mehr."
Und als sic wiederkchrte, sprach der Allbarm-hcrzige: „ruhe jetzt, meine Tochter, und quäle deinHerz nicht mehr mit deiner Kinder Leiden. DerWeg der Sterblichen führt bald in Thäler, wo nurKlagen tönen; bald, wenn das Thal sich wendet,wird die Klage selbst Lobgesang. Vertrau mir deineKinder an; sie sind auch meine Kinder: dein Herz istnicht gemacht, der Erdgcbohrnen Schicksal zu tragenund zu linder».".