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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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Dichtungen aus der morgenländ. Sagf. 35

Auf ging die Sonne; er siel nieder aufs Ange-sicht.Das, sprach er, ist der Schöpfet: denn sei-ne Gestalt ist schön! "

Die Sonne stieg hinauf und stieg hinab undging am Abend unter. Da ging der Mond hinaufund Abraham sprach zu sich:das untergegangeneLicht war nicht der Gott des Himmels: vielleichtists jenes kleinere Licht, dem dieses große Heer derSterne dient. "

Aber auch Mond und Sterne gingen unter undAbraham stand allein.

Er ging zu seinem Vater und fragte ihn:werist der Gott des Himmels und der Erde?" undTharah zeigete ihm seine Götzenbilder. Ich willsie prüfen," sprach er Key sich selbst, und als erallein war, legte er ihnen die schönste Speise vor.Wenn ihr lebendige Götter seyd: so nehmet euerOpfer." Aber die Götzen standen da und regeten sichnicht.

Und diese, sprach der Knabe, kann mein Va-ter für Götter halten? Wohl! Vielleicht belehre ichihn." Er nahm den Stab, zerschlug die Götzenalle bis auf Einen, und legte seinen Stab in diesesGötzen Hand und lief zum Vater:Vater, spracher, dein erster Gott hat alle seine Brüder getöd,tct."

Zornig sah ihn Tharah an und sprach:Duspottest meiner, Knabe, wie kann er es, da meineHände ihn gebildet haben?"O zürne nicht, meinVater, sprach Abraham, und laß dein Ohr verneh-men , was dein Mund sagte. Trauest du deinemGott nicht zu, daß Er vermöge, was ich mit mei-ner Knabenhand zu thun vermochte, wie wäre Er

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