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1. Blätter der Vorzeit.
du Vernunft gegeben, als daß es Eckenntniß lerne?Und deshalb willst du ihn, der dein Gebot bald über-'treten wird, mit dem Tode strafen?"
„Wartet, wie ich ihn strafen werde, sprach deüGütige: selbst auf dem Wege seines Jrrthums, dermit Schmerzen der Reue ihn durch stechende Dor,nen führen wird, selbst dort geleit' ich ihn zu einemandern Baum, zum Baume eines höheren Para-dieses."
Lilis und Eva.
Einsam ging Adam im Paradiese umher; erpflegte der Baume, nannte die Thiere, freuete sichüberall der fruchtbaren segenreichen Schöpfung, fandaber unter allem Lebendigen nichts, das die Wünscheseines Herzens mit ihm theilte. Endlich blieb seinAuge an Einem der schönen Luflwesen hangen, die,wie die Sage sagt, längst vor dem Menschen dieBewohner der Erde gewesen waren und die sein da-mals hellerer Blick zu schauen vermochte. Lilishieß die schöne Gestalt, die, wie ihre Schwestern,auf Baumen und Blumen wohnte und nur von denschönsten Gerüchen lebte. „Alle Geschöpfe, sprach erbey sich selbst, leben in Gemeinschaft unter einander,o daß mir diese schöne Gestalt zur Gattin würde!"
Der Vater der Menschen hörte seinen Wunschund sprach zu ihm: „du Hast Lein Auge auf ein»