Dichtungen aus der morgenland. Sage.
Trauben meiner Brust und mit dem Weine meinesSdftes ihn tranken. Von meinen Blättern wollteich ihm eine friedliche Hütte bauen und überschattenihn mit meinen Zweigen." „Mit meinen Blüthcnwollte ich dich bestreuen, sprach der Apfelbaum, undlaben dich mit meinen besten Früchten."
Sv alle Bäume des Paradieses; und Jchovahfühkete Adam freundlich hin zu ihnen, nannte ihmdie Namen aller und erlaubte ihm den Genuß vonallen, außer Einer Frucht vom Baum der Erkennt-niß.
„Ein Baum der ErkeNNtNi.ß: sprach derMensch in sich. Alle andere Baume geben Mir nurirdische, leibliche Nahrung; Und dieser Baum, derweinen Geist erhebt, der die Kräfte Meines GcmütheSstärkt, Er wäre mir verboten?" Noch unterdrückteer den Gedanken zwar; als aber das Beyspiel Unddie Stimme der Verführung zu ihm sprach, .da ko-stete er von der bösen Frucht, deren Saft Noch jetztin unserm Herzen gährel.
Alle schätzen wir gering, was uns vergönnet ist,Und sehnen uns nach dein Verbotenen: wir wollenNicht glücklich seyn durch das, was wir schon sind;wir Haschen nach Etwas, das über Uns ist, hochüber unserm Kreise,
„Du hast den Menschen ein hartes Verbot ge°thatt, sprachen die Hähern Geister, als Gott wieder-kehrte:- denn-was-ist reizender einem Geschöpf, dem
B -