I. Blätter der Vorzeit.
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Er ricf der himmlischen Wolke; sie feuchteteden Staub. Da wälzctc sich der Thon und wölbetesich mit innern Gefäßen und Kammern. Und derEngel des Wassers sprach:« „Lu wirst der Nahrungbedürfen, künstliches Geschöpf; Hunger und Durstwerden die Triebe deines Lebens werden. "
Von innen formcten sich Ädern und Ganze;von außen mancherlei) Glieder, und der Engel derLebendigen sprach: „manchcrley Verlangen wirst duunterworfen feyn, kunstreich-schönes Gebilde, die Liebedeines Geschlechtes wird dich ziehen und treiben. "Da trat Jehovah zu ihm, mit seinen Töch-tern, der Liebe und der Weisheit. Väterlichrichtete er ihn auf und gab im Kuß ihm seinen un-sterblichen Athem. Erhaben stand der Mensch undblickte freundlich umher: „Siche, sprach der Schö-pfer, alle Gewächse der Flur, alle Thicre des Fel-des habe ich dir gegeben: dein Vaterland, die ganzeErde ist dein, daß du sie verwaltest. Aber du selbstbist mein, dein Athem ist mein; ich nehme ihn dir,wenn deine Zeit kommt, wieder. " —
Die Töchter Gottes, Weisheit und Liebe,blieben bey ihm, dem neuen Gott der Erde. Sieunterrichteten ihn, lehreten ihn kennen Kräuter undThiere; sie sprachen mit ihm als seine Gespielinnen,und ihre Lust war bei) dem Menschenkinds.
So lebet der Mensch hienieden seine Zeit. Dannsinket er zusammen und giebt zurück den Leib de»Elementen, aus welchen er ward; aber sein Geistkehrt wieder zu Gott, der seinen Athem ihm imVater-Kusse gegeben.