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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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Dichtungen aus der mocgenländ. Sage. iS

ling deiner Güte. Wenn alle deine Diener ihn ver-lassen, will ich ihn suchen und ihm liebend beystchnund seine Fehler selbst zum Guten lenken. DesSchwachen Herz will ich-mitleidig machen und zumErbarmen gegen Schwächere neigen. Wenn er vomFrieden und der Wahrheit irret, wenn er Gerechtig-keit und Billigkeit beleidigt: so sollen seines Jrc-lhums Folgen selbst zurück ihn führen und mit Liebebessern."

Der Vater der Menschen bildete den Menschen.Ein fchlbar - schwaches Geschöpf; aber in Fehlernselbst ein Zögling seiner Güte, Sohn der Barmher-zigkeit, Sohn einer Liebe, die nimmer ihn verläßt,ihn immer bessernd.

Erinnere dich deines Ursprungs, Mensch, wenndu hart und unbillig bist. Von allen Gottes-Ei-genschaften hat Barmherzigkeit zum Leben dicherwählt; und lebend reichte dir Erbarmung nurund Liebe die mütterliche Brust.

Die Gestalt des Menschen.

" Der Schaffende stieg hernieder und alle Engel,di« Fürsten der Elemente, sahen auf sein Werk.

Er rief dem Staube. Zusammen flog derStaub aus allen Theilen der Erde; der Engel derErde sprach:ein sterbliches Geschöpf wird dies Ge-bilde seyn, wo irgend auf Erden es lebt. DennErde ist es und muß zur Erde werden."