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I. Blätter der Vorzeit.
Was murrst du, müßiger Weiser, und staunstdie Welt wie ein dunkles Chaos an? Das Chaosist geordnet; ordne du dich selbst. Im wirkendenLeben nur ist Menschenfreude; in Licht und Liebenur des Schöpfers Seligkeit.
Sonne und Mond.
Tochter der Schönheit, hüte vor Neide dich.Der Neid hat Engel vom Himmel gestürzt: er hatdie holde Gestalt der Nacht, den schönen Mond ver-dunkelt.
Vom Rath des Ewigen ging die schaffendeStimme aus: „Zwcy Lichter sollen am Firmamenteglanzen, als Könige der Erde, Entscheider der rol-lenden Zeit."
Ec sprachs; es ward. Auf ging die Sonne,das erste Licht. Wie ein Bräutigam am Morgenaus seiner Kammer tritt, wie der Held sich freuetauf seine Siegesbahn: so stand sie da, gekleidet inGottes Glanz. Ein Kranz von allen Farben umfloßihr Haupt: die Erde jauchzete: ihr dufteten dieKrauter: die Blumen schmückten sich —