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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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n. Antiquarische Aufsatze.

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war nie die Rede. Daher nun in diesen Bindernund Vorstellungen, in diesen Kammern und Woh-nungen der liebliche Friede, die ruhige Einfalt. Al-les , fühlt man, ist zweckmäßig; nirgend bedrängt,nie ein prunkhaftes Leere! Komme zurück, Geistder alten Zeiten! Aus den Grüften zu Herkulanumaus der Villa Pompeji, künftig wenn in Alt - undNcugriechenland die Vorwell ans^Licht tritt, kehrezurück und mache uns zur Regel schone häus-liche Einfalt!

Viel erwartete man von den Bücherrollcn, dieman zu Herkulanum in einer Villa gefunden; nochhaben sie wenig oder nichts geliefert. Aufgebcn mußman indeß die Sache nicht, sondern sie vernünftigerbetreiben. Ein einziger Eodex kann den Fleiß beloh-nen , den man auf mehrere andere nutzlos anwand-te; zu wünschen wäre es gleichfalls, daß eine chemi-sche oder andre Erfindung die Mühe des Aufrollensverkürze und ihr abhelfe. Neues Iabrhundert, erfin-de! rolle munterer auf und verständig. Warumwerden von diesen Kohlen-Handschriften nicht Eini-ge hier-dorthin versandt? Vielleicht was hier nichtgelingt, gelingt dort; und die schwarze Kohle giebtihre Schrift wieder.

Der größeste Gewinn aber, den die ersten Her-kulanischen Entdeckungen, stimmt den Altcrthümcrndes Hauses Chigi der Welt gebracht haben, ist,daß sie als Antikensammlung zu Dresden den Mann

erweck-