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II. Antiquarische Aufsätze.
der Gelegenheit und der prästabilirten Harmonie umRath fragt. Der Künstler hat das Vorbild nonGeist, Charakter, Seele in sich und schosstdiesem Fleisch und Gebein: er a ! le g. isictalso durch alle Glieder. Verhältnis ist ihmnur das Nich lohne, die Bedin.,,»-,, a:-crdas Wesen seiner Kunst oder die Ursuch.- i-'r: rWirkung. Dies ist Seele, die st«) Form schafftund wo beide, Form und Seele/ vom V.rh.iu.-stgelinde abzuwcichen befehlen, kann er nicht blos,sondern muß abwcichen, wie bei Apüllo's lungernSchenkeln, bei Herkules dickerm Hal'e u. f.Uxberhaupt Verhalrniß in der Kunst zum Hauptwerkmachen und für Antinous und Mars, Jupiter undden Faun Ein und dasselbe festsetzen, heißt, jedemPerioden und Glieds einer Allegorie Ein Maas vor-schreiben, oder aus der Algebra Musik komponiren.Leibhafte Form ist der Tempel und G e i s t.Die Gottheit, die ihn durchhauchct: da nun nichtjeder Gott und jeder Tempel gleicher Art ist, so kön-nen bis auf jedes Winkelchen in ihm unmöglich die-selbe Verhältnisse gelten. —
Und hier ists abermal besonders, daß, je we-niger ein Glied Antheil an Geist, insonder-heit an Bewegung und Leben hat, desto mehr istsein Verhaltniß bestimmt, und darf nichtabgeandert werden. So ists z. B. mit dem Unter-leibs: verlängert oder verkürzt ihn, er wird gleichunförmlich. Aber in den Gliedern, wo Rege,Leben, Bewegung spricht und jetzt dies Gliedvorspricht, da muß der Geist, der überm
Künst-