II. Antiquarische Aussatze.
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Fühlen zum Sehen, von der Plastik zur Piktur.Das wäre etwas, aber nicht Alles' denn was sollnun gebildet werden? Baume, Pflanzen, Skorpio-nen, unsre Komplimente, unsre Kleider? Die Na-tur ist von uns gegangen, und hat sich verborgen,Kunst und Stande, und Mechanismus und Flick-werk sind da; die sind aber, dünkt mich, weder inThon noch in Wachs zu bilden.
Gehe man jetzt auf unsre Markte, in unsreKirchen und Gerichtsstaten, Besuchzimmer und Hau-ser, und wolle bilden. Bilden? was? Stühle oderMenschen? Reifröckc oder Handschuh? Federwischeauf Köpfen oder Ceiemonien? —Bilden? und wie?durch welchen Sinn? durchs Auge oder durch denGeruch? da ja kein Auge des Freundes, geschweigeWange die Wange, Mund den Mund, Hand dieHand kennet. In den -Nilterzeiten verpanzerte mansich, um auf einander zu stechen; wozu thut mausjetzt?
Griechische Spiele, Griechische Tanze, Griechi-sche Feste, Griechische Offenheit, Jugend und Freu-de, wo sind sic? wo können sie seyn, und wennauch sogleich ein Lsrsnrssirnrrs rsAsns, etwa derStifter eines neuen G ri e c h e n l a n d es, (so wiedie fünfte Loge oben Paradies heißt) durch Edik-te , schwarz auf weiß, und gar bei Trommelschlagsic allergnadigst anbesohle? Stellet Griechische Sta-tuen hin, daß jeder Hund an sie pisset, und ihrkönnt dem Sklaven, der sie täglich vorbeigeht, demEsel, der seine Bürde schleppt, kein Gefühl geben,zu merken, daß sie da scy und er ihr gleich werde.<Ao habt ihr also doch einen Zaunpfahl, an den er