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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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307
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II. Antiquarische Aufsatze. 3ci?

bhne daß sie sich erhebe und ihr Ami andeute?wie kann die Brust sich darbieten und schü-tzen» ohne daß sie unvermerkt vertrete und spreche:ich bin gcwölbet. Ein schöner Bauch blähet sichnicht: aber natürlich sinkt Bacchus in eine ihm vor-theilhafte Stellung: er lehnt sich sanft an mit deMAnne, daß seine schone W e i b l ic h keit in R ü-tken und Brust, in Bauch und Hüften inihrer bedeutenden Sprache rede. UNd dies alles sindkeine Kunsttegcln, kciNe studirie Ucbercinkommnisse,es ist die Natürliche Sprache der Seeledurch unfern ganzen Körper, die Grund-buchstaben und das Alphabti alles dessen, was Stel-lung, Handlung, Charakter ist uNd-durch diese Nur Möglich werden. --

Also Weiter. Hat die Natur NNsre ÄtenschheitNicht zum todtett Meer, zuM Stillstände einet ewi-gen UNthatigkeit und Gefühllosen Göttcrruhe» son-dern zu einem bewegten, ewig sich regendenStrome voll Kraft und Lebensgcistes Machen wollen;so sehen wir, auch von außen konnte ihr Werkkeine plastische Larve und Maske einet schönen ewi-gen UNthatigkeit seyN, sondern LcbcNswind muß-te die Formen beleben. Sofort wird die SchönheitKraft, Bedeutung in jedem Gliede. Stattdes Abstrakts in Wolken, das kein Auge gesehn undkein Ohr gehört hat, wird sie auch bey GöttcrN undGöttinnen Concret d. i. Charakter dieses

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