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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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266 II. Antiquarisiffe Aussätze.

deckt, mit dem sie sonst auch alle ihre Geheimnissed.ckte. Man schauert, w.nn man sich das Rundumfaßt d.nk.t, in dem eine Schöpfung wohnet, indem Ein Blitz, der da au< dem Chaos leuchtet, ei-ne Welt schmücken und ersuchten, oder eine Weltzerschmettern und verwüsten kann. Die NordischenVolker nannten den Himmel Umers Haupt undträumten ihn aus seinem Schädel entstanden, es istwohl auch niemand, der, wenn die große und kleineWelt über.instimmen. und der kleine Mensch Begriffund Auszug der großen Schöpfung seyn soll, dieAehnlichkeit dieses Gipfels, der Krone unsers Daseynsanderswo suchen werde, als dort, wo das unermeß-liche Blau über Dunst .und Wolken ein Abgrundwird, den nur Seine Hand umspannet und SeinG ist durchrcget. Mich dünkt, hier ist Alles Tiefeund Gehcimniß und ob es gleich scheint, daß beianstrengender Arbeit wir die Kräfte der Sinneund Lebensgeister näher ihren Pforten und ih-rer Tafel, dem Auge und der Stirn; die ewi-ger n Kräfte hingegen näher dem Mittelpunkt undendlich den Hinterkheil des Haupts als die Wandfühlten, die dem ganzen Spiel der Sinnen und Ge-danken Rückhalt verlieh und Mauer schaffte; obgleichAufälle und Krankheiten Vieles hievon zu bestätigenscheinen, so ist doch offenbar dies innere Gewebe vonzu verflochtncr feiner Art, als daß man mit Hu-nrte*) ein Conclave von Cardinalkräften zimmern,oder den inner» Bau und Saft des Granatapfelsnach seiner äußern Schale entwerfen könnte. Ahn-

*) Llxsm. äe inZsnioi. tlsp. III.