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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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28c, II. Antiquarische Aussatze.

alles begoß, und von dem ja auch jeder Umriß, je-des gepriesene Angesicht abhangt. Wer für diesgeistige Lichtmecr der Gottheit durch einesMenschen Antlitz in Gemählden oder Zeichnungenkeinen Sinn hat, der lasse sein Kind sich Farbenklccken und schaue. Dies Eine, das LichtorganGottes, die Zauberwelt der Haltung ist inder Mahlerei, obwohl nach jedes neuen MeistersSinne, bleibend; das andre, sofern es nicht vonder fixen Bildhauerkunst und also von Todtcn bor-get, ist eine Zaubcrtafel auch in der Verwand-lung, ein Meer von Wellen, Geschichten und Ge-stalten , wo Eine die Andre ablößt. So muß esauch seyn und nur der Geist des Künstlers und dasOrgan des ewigen Schöpfers bleibe!

Dritter Abschnitt.

Es ist ein angenommener Satz unter den Theo-risten der schönen Künste, daß nur die beiden fei-ner n Sinne uns Ideen des Schönen gewähren,daß es also auch nur für sie, für Auge und Ohr,schöne Künste gebe. Der Satz ist demonstrirt,folglich muß er wabr sepn, und da aus ihm so vielandre Satze demonstrirt sind, und das Kartcnhaus-chcn der Theorie aller schönen Künste und Wissen-schaft doch so wohlbestallt dasteht,durch die Stabe