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II. Antiquarische Aufsätze.
werden kann, weil sic hervorzubringen, hervorzufüh-len Mühe kostet, die ober nuch, wenn sic do ist,ewig bleibt, sich als Natur, ols dargestellte Wahr-heit unvermerkt eindrückt, und Geschlechterbinab Un-heil onrichtet. Was Häßlichkeit m Formen für Wir-kung thue und selbst lesend uns Nervenbau und Ge-hirn zerreiße, versuche man an der Beschreibung desangenehmsten Reisebeschreibers von Sicilien *), inder er den Zauberpallast des wahnsinnigsten mensch-licher Dämone milchtilt. —
Es wäre hart, ein Gesetz, das sich offenbarnur und zuerst auf Form, ganze leibhafte Formbeziehet, so fort auf jeden Anschein, Schatten und Farben-Winkel einer andern Kunst auszubreiten, die nichts vonForm weiß. Mahlerci ist eine Zaubertafel, so groß,als die Welt und die Geschichte, in der gewiß nichtjede Figur eine Bildsäule seyn kann oder seyn soll.Auch ich liebe das Schöne mehr als das Häßliche,und mag Verzerrungen so wenig auf Tafel als inGestalt täglich vor den Augen haben; indessen seheich doch ein, daß eine zu große Zärtlichkeit, ein zuvornehmer Abscheu uns endlich die Welt so engemacht, als unser Zimmer und die neuesten, tiefstenQuellen der Wahrheit, der Rege, der Kraft, zuletztzur elenden Pfütze austrocknet. Im Gemählde istkeine einzelne Person Alles: sind sie nun alle gleichschön, so ist keine mehr schön. Es wird ein mattesEin eile z> langschenklichter, geradnäsiger, sogenann-ter Griechischen Figuren, die alle dastehn und para-
*) Brydone.