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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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2:">a II. Aniiguarische Aufsätze^

ihr Gebiet von außen und innen, Flache,Ton, Körper, wie Gesicht, Gehör, Ge-fühl. Dies sind sodann Grenzen, die ihnen dieNatur anwies, und keine Verabredung; die alsoauch keine Verabredung andern kann, oder die Naturracher. Eine Tonkunst, die mahlen, und eine Mahlereidie tönen, und eine Bildnern die färben, und cineSchil.dereidie in Stein hauen will, sind lauter Abarten, ohneoder mit falscher Wirkung. Und alle Lrn verhalten sichzu einander als Flache, Ton, Körper, oderwie Raum, Zeit und Kraft, die drei größtenMeisten der allweiten Schöpfung, mit denen sie all-lcs fasset, alles umschrauket.

Lasset uns sogleich Ein Zwei Folgerungen sehenwie sich Bild- und Mahlerei im Ganzenverhalten.

Ist diese Kunst fürs Auge, und ists wahr, daßdas Auge nur Flache, und 'Alles wie Flache,wie Bild empfindet: so ist das Werk der Mahlercitabula, tavola, rableau, eine Bilder tafel,auf der die Schöpfung des Künstlers wie Traum dasteht, in der Alles also auf dem Anschein, aufdem Nebeneinander beruhet. Hievon also mußErfindung und Anordnung, Einheit und Mannig-faltige, it (und wie die Litan.i von Kunstnamen wei-ter beiße) ausgehcn, darauf zurückkommen, und istwie viele Kapitel und Bande davon gefüllt werden,dem Künstler selbst aus einem sehr einfachenG r u u dsatz e, der N atur seiner Kunst, mehrals sichtbar. Diese ist ihm das Eine KönigsgeseH,außer dem er keines kennet, die Göttin, die er ver-ehret. In der treuen Behandlung seines Werks