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II. Antiquarische Aufsätze,
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Ich glaube wohl nicht mehr Exempel häufenzu dürfen, zum Erweise eines Satzes, der so augen-scheinlich ist: daß „fürs Gesicht eigentlich nur Fla-schen, Bilder, .Figuren eines Plans gehören, Kör-„per aber und Formen der Körper vom Gefühl ab-„hangen." Lasset uns sehen, warum wir der Spe-kulation so lange nachhiengen? und wozu dennendlich der ganze Unterschied hilft?
Mich dünkt, zu manchem. Denn ein Gr und-g esctz und a bg es c h ic d n es Reich der Wir-kung zweier veeschiednen und sich verwirrenden Sin-ne kann nie leere Spekulation seyn. Wären all«unsre Begriffe in Wissenschaften und Künsten aufihren Ursprung zurückgeführt, oder könnten siedahin zurückgcfübrt werden; da würden sich Verbin-dungen sondern und Sonderungen binden, wie mansie in der großen Verwirrung aller Dinge, die wirLeben nennen, nicht ordnet. Da alle unsre Be-griffe vom Menschen ausgehen oder auf ihn kommen eso muß nahe diesem Mittelpunkt und der Art, wiecr spinnt und wirkt, die Quelle der größten Jrr-thümer und der sichtlichsten Wahrheit aufgespürtwerden, oder sie ist nirgend. — Ich blcibe hier nurbei zwei Sinnen und bei Einem Begriff derselbe»Schönheit.
Schönhcithat von Sc ha u e n, von Sc h einden Namen, und am leichtesten wird sie auch durchsSchauen, durch schönen Schein ctkannt undgeschähet. Nichts ist schneller, klärer, überleuch-