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II. Zimtiquarische Aufsätze.
nicht durch bloße Ähnlichkeit schließen, bliebe unsewig eine Handhabe Saturnus, eine Binde Jupiters,d. i. Phänomenen, Erscheinung. Der Dph-thalniit mit tausend Augen, ohne Gefühl, ohne ta-stende Hand, bliebe Zeitlebens in Platons Höhle,und hatte von keiner einzigen Körpereigenfchaft, alssolcher, eigentlichen Begriff.
Denn alle Eigenschaften der Körper, was sindsie, als Beziehungen derselben auf unfern Körper,auf unser Gefühl? Was Undurchdringlichkeit, Harte,Weichheit, Glätte, Form, Gestalt, Rundheit sey?davon kann mir so wenig mein Auge durchs Licht,als meine Seele durch selbstständig Denken einenleibhaften, lebendigen Begriff geben. Der Vogel,das Pferd, der Fisch hat ihn nicht; der Mensch hatihn, weil er nebst seiner Vernunft auch die umfas-sende, tastende Hand hat. Und wo er sie nicht hat,wo kein Mittel war, daß er sich von einem Körperdurch körperliches Gefühl überzeugte: da muß erschließen und rächen und träumen und lügen, undweiß eigentlich nichts recht. Je mehr er Körper,als Körper, nicht angaffte Und beträumte, sondernerfaßte, hatte, besaß, desto lebendiger ist sein Ge-fühl, es ist, wie auch das Wort sagt, Begriffder Sache.
Kommt in die Spielkammer des Kindes, undsehet, wie der kleine Erfahrungsmensch faßt, greift,nimmt, wägt, tastet, mißt mit Händen und Füßen,um sich überall die schweren, ersten und nothwcndig-sten Begriffe von Körpern, Gestalten, Größe, Raum,Entfernung u. dgl. treu und sicher zu verschaffen.Worte und Lehren können sie ihm nicht geben; aberErfahrung, Versuch, Proben. In wenigen Augen-