n. Antiquarische Aufsätze.
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Erläuterungen
ju vorstehendem Gesänge.
i.
Niobe. *)
„Ich gehe in die Villa Medicis Und athmeda die reinste Luft. **) Ich lagre mich aus einenbeblümten Rasen; Orangenschatten decken mich; dastaun' ich ungestört ein Grupp der höchsten weiblichenSchönheiten an. Niobe, du schöne Mutter schönetKinder, du schönste unter den Weibern, wie lieb'ich dich ! Steh still, lernbegieriger Jüngling, stehMit Bewunderung still. — Das ist keine liebäugeln-de Venus. Fürchte dich nicht. Sie will nicht deine
*) Stanze tl. Aus einem Briefe des berühmtenMahler Füßli, in seinen Jugendjahren an sei-nen Freund Bögelin, den Uebersetzer von,,Webbs Untersuchung des Schönen in detMah-lerey." Zürch 1766. geschrieben. S. diese Un-tersuchung. Einleitung Vlll.
*') Damals stand Niobe noch an diesem schonen,stillen Ort. Vielleicht kehrt sie dahin wieder.
Herders Werke. Lit. u, Kunst. XI» P üö,n.