II. Antiquarische Aufsätze.
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Dies Himmlisch, den Sterblichen qeblieben,
Auch in der Zeiten dumpfcstem Gewühl,
Das soll die Menschheit in Kunstbildern^— träu-men
Und Kunstrei ch - thatig nie, o nie versäu-men."
Erwecket Hab' ich aller Nationen
Kunstlehrer, Deinen Martrcr, Winkelmann.
Auch wider Willen mußte Neid Ihn schonen,
Der Deiner Laufbahn reines Ziel gewann;
Die Schönheit, nicht ersetzt durch Schmuck und
Kronen,
Die Schönheit, die dem rohen Blick entrann —Doch schau hiehec ! Auch hier sind Kunst-
Ideen!" —
„O, sprach die Kunst, was meine Augen sehen!
Wer war der Himmlische, der diese FreudenDer Menschlichkeit den Menschen offenbart?
Das Kind, die Mutter, und des Sohnes Leiden,Der Mutter Leiden, o wie tief und zart!Verschlungen ist ihr Herz; in ihnen BeidenEin Einklang g ö ttl i c h san f t e r Menschen-art:
Mir öffnet sich ein Reich der Geistigkeiten,Voll niegefühlter höchster Seligkeiten.
Der Himmel that sich auf dem Erbensohne,
Der seine Brüder mablte Engeln gleich,
Zu Göttern nichr, er stieg zum höchsten Throne